Sengerlicht 534a

Eine sehr schöne Lampe fand mit der Sengerlicht 534a zu mir. Eigentlich ist es eine Hasag 34 mit 100HK. Diese Lampe wurde aber von der Firma "Alfons Senger Apparatebau Düsseldorf" umgelabelt in in den Handel gebracht. Der Tank der Lampe wurde mit einem Metallschild versehen, der Schirm mit einem Aufdruck und der Karton mit einem entsprechenden Aufkleber.

Bis auf die Pumpendichtung und die verbogene Düsennadel ist die Lampe in einem sehr guten Zustand. Gefunden wurde die Lampe in einer Scheune eines Denkmalgeschützen Hauses.

Sengerlicht 534a   Sengerlicht 534a

Sengerlicht 534a   Sengerlicht 534a

Sengerlicht 534a   Sengerlicht 534a


 

Chinesische Volksbefreiungsarmee Lampe

Diese etwas spezielle Laterne habe ich 2016 von einem befreundeten dänischen Sammlerkollegen bekommen. Seiner Aussage nach wurde sie bei der chin. Volksbefreiungsarmee verwendet. Der Aufbau der einzelnen Komponenten unterscheidet sich stark von denen anderer Lampen aus Fernost, so hat das Traggestell tatsächlich nur drei Streben! Auch die Position des Tragebügels, bzw. die entsprechenden Ausschnitte im Innenmantel. Leider ist die Lampe sehr windschief und das Glas passt auch nicht 100%ig. Der Tank und das Mischrohr sind wiederum sehr massiv und wesentlich dicker ausgeführt als üblich. Traggestell, Innenmantel und Haube sind emailliert, der Tank lediglich lackiert.

Lampe_der_chinesischen_Volksbefreiungsarmee   Lampe_der_chinesischen_Volksbefreiungsarmee

Lampe_der_chinesischen_Volksbefreiungsarmee   Lampe_der_chinesischen_Volksbefreiungsarmee


Standard 5102-H

Hier eine eher seltene Lampe der Graetz Marke "Standard", die wohl in den 1940er Jahren von Graetz übernommen wurde. Es handelt sich um eine Standard 5102-H ohne Rapid mit 500HK. Interessant ist, dass das "H" nachträglich in das Typenschild eingefräst wurde.

Standard 5102H 01Standard 5102 H

Standard 5102H 02Standard 5102 H


 

HASAG 252

Die HASAG 252 ist aus früher DDR Produktion, sie wurde vermutlich in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg in Leipzig hergestellt. Die HASAG 252 ist eine Petroleum betriebene Starklichtlampe mit 500HK. Bei Björn B. gibt es nähere Informationen zur Firma HASAG. Diese Lampe habe im 2015 von einem Händler erworben, der wohl fast 40 Stk dieser neuwertigen Lampen auf einem Speicher gefunden hat. Glück muss man haben.

HASAG 252

HASAG 252   HASAG 252


Eine weitere Lampe aus DDR Produktion ist die HASAG 300cp. Hierbei handelt es sich um eine frühe Version dieser Lampe. Ich habe sie aus dem Fundus eines verstorbenen Lampensammlers und Freundes.

Die Laterne war in sehr mitgenommenem Zustand und brauchte viel Zuwendung. Die Nadelstange bestand aus einem zurechtgedengelten Vierkanteisen. Das Pumpenventil war defekt, das Handrad wurde durch eine 10 Bani Münze aus Rumänien ersetzt, das Glas war defekt, die Vorheizeinrichtung fehlte auch größtenteils...

HASAG 300cp

Den Pumpenschacht musst ich dreimal einlöten. Beim ersten Mal habe ich leider die diversen Risse nicht gesehen und mich nur um das Ventil gekümmert.

HASAG 300cp   HASAG 300cp

Hier sieht man ganz deutlich die Risse...

HASAG 300cp

Das ehemalige Handrad. Durch einen Zufall konnte ich ein originals Handrad und die Vorheizmimik aus einer Schrottlampe erwerben.

HASAG 300cp


 

Day-Lite 350CP

Die Day-Lite 350CP bekam ich kürzlich von einem Freund für einen sehr fairen Kurs angeboten (Danke Malte). Sie wurde von der Firma Meyer & Niss in Hamburg-Bergedorf produziert. Sie ist meiner grünen Pico-Star sehr stark ähnlich. Seht interessant sind die Ventile von Vergaser und Pumpe. Die Einsätze sind identisch und unterscheiden sich doch sehr von anderen Herstellern.

Day-Lite 350CP   Day-Lite 350CP

Day-Lite 350CP   Day-Lite 350CP


Hier eine 350CP Day-Lite in vernickelter Ausführung ohne Rapid. Sie hat die Bezeichnung No. 321. Viele der Petromax teile passen, die Nadelstange ist allerdings kürzer, diese musste ich anpassen da das Gewinde für die Nadel verschlissen war.

Day-Lite 350CP

Day-Lite 350CP   Day-Lite 350CP


 

Handi Kero-Pet

Die Handi Kero-Pet aus Australien ist eine handliche (handi/y) Starklichtlampe die mit Petroleum betrieben wird. Leider ist das Glas nicht original, eigentlich gehört in diese Lampe ein ganz leicht bauchiges Glas. Aber vielleicht finde ich ja nochmal irgendwo eines... Die Pumpe, die ja sehr niedrig montiert ist, pumt die Luft über ein kleines Röhrchen über den Füllstand des Petroleums in den Tank, ähnlich der Coleman Laternen.

Handi Kero-Pet   Handi Kero-Pet

Handi Kero-Pet


 

Petro-Lite Super 500cp

Die Petro-Lite hat eine starke Ähnlichkeit zu den Lampe aus von Hipolito und Geniol aus portugiesischer Fertigung. Sie ist genau so wertig gebaut und die Bauteile sind identisch.

Dank eines Lampensammlers aus den Niederlanden, weiß ich jetzt, dass es sich bei der Typenbezeichnung um die Bestellnummer eines dortigen Angelsport Händlers namens "Albatros-Hengelsport" handelt, der diese Lampe  vertrieb (Dank an Tjerk für diese information).

Petro-Lite Super 500cp

Petro-Lite Super 500cp   Petro-Lite Super 500cp


 

Silkema 350cp

Diese verchromte Messinglampe mit Knickvergaser hat einen Rapidstarter. Da der Rapid einen gewissen Druck benötigt, muss die Düsennadel gegen gegen die Düse dichten. Das ist aber eher ungewöhnlich, denn bei einer solchen Konstellation tritt immer Petroleum aus der Düse aus, weil die Nadel einfach nicht vollständig abdichtet. Zusätzlich ist aber auch eine Vorheizschale montiert, mit der sich die Lampe per Sanftstart starten läßt. Über die Herkunft dieser Lampe ist leider gar nichts bekannt, wenn man die Suchmaschine des geringsten Misstrauens mit "Silkema" füttert, bekommt man nur einige Treffer zu Ess-Besteck angezeigt.

Silkema 350cp   Silkema 350cp

Silkema 350cp


 

AIDA Express 1250

Die 250er AIDA hat einen der relativ seltenen Sickentanks, d.h. im Tank sind vier Sicken in denen das Traggestell mit seinen vier Füßen steht. Diese Version der AIDA und der Petromax wurde nur wenige Jahre in den 1950er so produziert. Man versprach sich von dieser Bauart, dass die ins Traggestell einströmende Luft direkt am Tank vorbei strömt und ihn dadurch kühlt. Vermutlich wurde von dieser Bauart aus Stabilitätsgründen dann bald wieder Abschied genommen. Diese Lampe wurde im Juli 1954 produziert, was sich anhand der eingeritzten Ziffern im Tank ableiten lässt.

Die Lampe hat vermutlich längere Zeit im Freien gestanden, denn Chrom und Nickel haben recht doll gelitten, oft geleuchtet hat sie eher nicht denn die (leider verbeulte) Haube hat kaum Anlassfarben und im Vergaser befanden sich so gut wie keine Ablagerungen. Das originale Glas mit dem Hirschhorn-Logo ist zum Glück unversehrt.

Nach dem Zerlegen der Lampe wurden die einzelnen Bauteile im Ultraschallbad gereinigt und anschl. leicht mit Chromol und Elsterglanz aufgearbeitet. Dann wurden noch alle relevanten Dichtungen ersetzt und ein erstes Probeleuchten fand statt. Leider stellte sich heraus, dass der Pumpenschacht einen Haarriss hatte. Also musste er noch ausgelötet, repariert und wieder eingelötet werden (puh! hat auf Anhieb geklappt ;) ). Desweiteren hat einer der Vorbesitzer die Nadel und die Düse verhunzt: Es wurde ein ca. 0,5mm starker Draht direkt in die Nadelstange gepresst und ein entsprechendes Loch durch die originale AIDA Düse getrieben.Ich habe eine Nadelstange von einer 500er Petromax genommen und sie entsprechend gekürzt und mit einem Gewinde vesehen, so dass die Nadel auch justiert werden kann.

Nun leuchtet sie sehr schön und hält ihren Druck.

AIDA Express 1250

Hier sieht man sehr gut, wie die warme Zitronensäure im Ultraschallbad ihren Dienst leistet:
AIDA Express 1250

Nach erfolgter Reparatur und Reinigung kam dann eine schöne Lampe zum Vorschein:

AIDA Express 1250  AIDA Express 1250

hier ist sehr schön der sogenannte Sickentank und zwei der Traggestellstreben zu erkennen:

AIDA Express 1250   AIDA Express 1250

 


Eine weitere Aida (oder ist es doch eine Petromax?) habe ich durch einen freundlichen Kontakt im Internet bekommen. Diese ungebrannte Lampe besteht aus Teilen von AIDA und Petromax. Der Tank, das Glas und der Vergaser sind von AIDA, das Traggestell, die Haube und die Bedienelemente sind Petomax gemarkt. Dazu kommt, dass es sich wohl auch um Teile aus verschiedenen Epochen handelt. Der Tank ist neuer als das Traggestell (Sicke) und der Trichter (AIDA) ist aus den späten 1960er Jahren. Vielleicht löst sich das Rätsel irgendwann einmal...

AIDA 1200   AIDA 1200

AIDA 1200

 


 

Bosse Firebrand

Die Bosse wurde vermutlich in den frühen 1950er Jahren in Hamburg bei Meyer & Niss hergestellt. Sie ist ungebrannt und bleibt es auch...

Eine starke Ähnlichkeit zu den Lampen "Petro-Pintsch", "Picostar" und "Daylite" ist sehr auffällig.

Bosse Firebrand   Bosse Firebrand

Bosse Firebrand


 

Austramax

Die Austramax 300 kommt, wie der Name schon vermuten lässt aus Australien. Die Lampe hat 300HK und wird mit Petroleum (Kerosene) betrieben. Vorgeheizt wird mit Spiritus. Die Grösse der Lampe entspricht der 200er Coleman. Die Tankprägung ist leider sehr unscharf und nicht sehr gut leserlich... Der Tank soll aus Rostfreiem Stahl gefertigt sein, schauen wir mal ob es stimmt, die Zeit wird es zeigen.

Nachtrag:

Die originale O-Ring Pumpe habe ich durch eine Ledermanschette einer Petromax ersetzt.

Austramax    Austramax

Austramax


Butterfly

Die Butterfly (350HK) ist eine Starklichtlaterne, die wie die Petromax aus Messing gefertigt wird. Sie hat einen Knickvergaser und wird drucklos mittels Spiritus vorgeheizt. Hergestellt werden diese Lampen mittlerweile bei der Firma Lea Hin in Singapur.

Butterfly


Ditmar 505

Die Ditmar 505 aus Österreichischer Produktion, kam in einem recht schäbigen Zustand bei mir an: Es fehlten Nadel, Düse und der Tonbrenner. Vom Glas ganz zu schweigen. Beim Instandsetzten stellte ich fest, dass es scheinbar keine ET mehr gibt. So habe ich dann den Vergaser oben mit einem 5,2mm Bohrer aufgebohrt, ein M6 Gewinde geschnitten und dementsprechend eine 350er PX-Düse mit M6 versehen, und schon war das erste Problem gelöst. Für die PX-Nadel benötigte ich eine PX-Vergaserstange (Oberteil) und habe diese gekürzt und unten ein neues M3 Gewinde geschnitten. Zu guter Letzt mußte der fehlende Tonbrenner noch ersetzt werden, Versuche mit PX-Brennern (150+250) scheiterten, ich habe mir dann einen Messingbrenner in der Schweiz anfertigen lassen ;). Mit diesem Brenner war dann alles gut. Mittlerweile hat die Lampe mehrfach den Besitzer gewechselt und ich habe leider den Überblick verloren, wer der aktuelle Besitzer ist.

.Ditmar 505


Feuerhand

Die Feuerhand Starklichtlaterne wurde im Auftrag von Feuerhand bei der Firma Hipolito in Portugal von 1990 an gefertigt. 1997 wurde die Fertigung auf Grund der Pleite von Hipolito beendet. Die frühen Lampen hatten die Feuerhand-Prägung auf Tank und Haube, die späteren Exemplare nur noch die Markung auf der Haube. Diese Informationen habe ich von Jörg Wekenmann erhalten, der sich mit mehreren ehemaligen Mitarbeitern der Firma Nier/Feuerhand im Zuge seiner Recherchen zu den Lampen aus der Produktion der Firma Nier/Feuerhand seit längerem beschäftigt. Somit ist meine Lampe "leider" aus der neueren Produktion, denn es gibt keine Markung auf dem Tank. Nur das französiche Wort "Lanterne" ist auf dem Traggestell vorhanden. Die Lampen von Geniol und auch die Petro-Lite, allesamt mit den schwarzen Bedienelementen, stammen wohl aus dem gleichen Produktionszeitraum.

Nachtrag Januar 2011:

Die Feuerhand Starklichtlaterne wurde von 1989 ab vornehmlich für den Afrikanischen Markt produziert. Da aber der Absatz nicht den Erwartungen entsprach, wurde das Projekt bald wieder fallen gelassen. Bis 1996 wurden die vorhandenen Lampen von Feuerhand vertrieben. Die ursprünglich vermuteten Patentstreitigkeiten mit der Fa. Heinze stellen sich als falsch heraus, Heinze hatte nie Patente unter seinem Namen eingetragen (Quelle Jörg Wekenmann).

Feuerhand Starklichtlaterne    Feuerhand Starklichtlaterne Haube

GEM-MAX

Die GEM-MAX wurde vermutlich in der DDR hergestellt, was auch plausibel ist, denn der Vergaser ist wie bei der Mewa aus Stahl, auch erinnern einige andere Details an die ostdeutschen Laternen.

Gem-Max    Gem-Max

Gem-Max    Gem-Max


Gold Mohar

Die Gold Mohar stammt aus Indien, sie ist aus Messing gefertigt und hat eine Lichtstärke von 300HK. Alle relevanten Bauteile sind mit Gold-Mohar gemarkt.

Gold-Mohar    Gold-Mohar

Gold-Mohar


HASAG 551LD

Die HASAG 551LD fand früher Verwendung bei der Schweizer Armee. Betrieben wird die Lampe mit Normalbenzin von der Tankstelle oder auch mit Waschbenzin. Die Lampe hat als Einzige in meiner Sammlung einen Korkeinsatz im Pumpenventil, der im Übrigen seine Arbeit sehr gut verrichtet. Der Namenszusatz "LD" steht für den 2loch Glühstrumpfhalter, welcher aber in dieser Lampe gar nicht montiert ist...An dieser Laterne freut es mich, dass sie mit minimalem Druck so schön leise läuft. Anfänglich verwendete ich 300/400er AIDA Glühstrümpfe die aber wohl zu groß waren, denn die Lichtausbeute der Lampe war sehr gering. Nachdem ich einen alten 250er Petromax-Socken verwende, ist die Lampe sehr viel heller.

HASAG 551 LD    HASAG 551 LD

HASAG 551 LD    HASAG 551 LD

Nach längerem Suchen und der Hilfe einiger netter Sammler bin mittlerweile an die Fresnell-Linse, den dazugehörigen Halter, der Aufhängung und dem absolut g*** Alustativ gelangt. Nun kann die erste OP kommen, an der Ausleuchtung des OP-Tisches wird es nicht mangeln.

HASAG 551 LD    HASAG 551 LD

Eine Hasag alleine geht ja gar nicht... Im Frühjahr 2017 habe ich noch ein weiters Exemplar gefunden, eine ältere Version.

Hasag 551


Mewa

Die Mewa wurde in der DDR produziert, man hatte Zugriff auf die Produktionsmaschinen der HASAG nach dem 2. Weltkrieg. Die Lampen wurden bis 1964 in dieser Ausführung hergestellt. Anfangs noch mit Nickeltank, später dann in grün, so wie sie unten zu sehen ist. im Laufe der Jahre wurden einige Details ver(schlimm)bessert, so dass leider nicht alle Einzelteile untereinander austauschbar sind.

Mit dieser Lampe hatte ich anfangs nicht viel Glück. Das Pumpenbodenventil war undicht und es sträubte sich gegen jeden Versuch sich ausbauen zu lassen, die größten Schraubendreher hatten keine Überzeugungskraft, meine Arme nicht genug Muskelkraft. Zum Schluss hab ich es dann ausgebohrt. Dummerweise stellte sich dann heraus, dass leider der Schacht undicht war... Also auslöten, reparieren und wieder einlöten (ein PX-Schacht passt übrigens nicht). Jetzt leuchtet die Lampe sehr zufriedenstellend, soll heißen: Benzin rein, vorheizen, pumpen und sie leuchtet :)

Von Jörg Wekenmann bekam ich die Information, dass die Mewa in Leipzig bis 1964 und von dort an in Beierfeld (BAT 200) produziert worden sind (Wissensstand 09/2010).

Mewa Starklichtlampe

Mewa Bendienungsanleitung   Mewa Bendienungsanleitung


Diese "Starklichtlampe mit Normengewinde" wurde zwischen dem 12.06.1950 und dem Jahr 1964 gefertigt. Auf Grund der Prägung in der Haubenmutter (Güteklasse 1, 38/363/1002) lässt es sich soweit eingrenzen. Nach 1964 wurde die Produktion nach Bitterfeld verlegt und als BAT 200 vertrieben. Da der Tank unter seinem Preisaufkleber noch einen Stempel mit "Leipziger Werke" trägt und die Klassifizierung 1950 eingeführt wurde. Vermutlich ist sie im Juni 1954 in den Handel gelangt, da ein entsprechender Hinweis ( 6/54) auf dem Preisschild vermerkt ist.

Mewa Starklichtlampe  

Mewa Starklichtlampe   Mewa Starklichtlampe

Bei dieser Lampe, die auch noch ungebrannt ist, war sogar ein kleines Ersatzteiltütchen und ein "hochwertiger" Maulschlüssel beigepackt.

Mewa Starklichtlampe


Petro-Pintsch

Die Petro-Pintsch Laterne ist auch eine der seltenen Starklichtlaternen, ich konnte noch nicht viel Informationen über den Zeitraum der Herstellung oder die Produktionsmengen in Erfahrung bringen. Möglicherweise wurde sie bei Meyer&Niss in Hamburg-Bergedorf hergestellt, da dort viele ähnliche Lampen herkommen, wie z.B. Bosse, oder Pico-Star.

Diese Lampe ist unbenutzt, und sie wird es wohl auch bleiben, da sie zu rar ist.

Petro-Pintsch    Petro-Pintsch

Petro-Pintsch    Petro-Pintsch

In Kappeln an der Schlei habe ich eine neuzeitliche Lampe aus dem Hause Pintsch gesehen. zwei Positionslampen mit rotem und grünem Glas.

Pintsch-Bamag    Pintsch-Bamag

Bei dieser Lampe handelt es sich wohl um eine "Pintsch Bamag Typ PE100" Gaslaterne die in diversen Hafeneinfahrten verwendet wurde.


Pico-Star

Die Pico-Star #572 mit Löffelrapid und 500HK. Viele der Bauteile sind mit "CL" gemarkt, ob es sich dabei um eine Herstellermarkierung von der Firma Continental-Licht handelt, ist nicht vollständig geklärt.

Nachtrag 11/2011: Die Lampen der Marke Picostar und Day-Lite wurden von der in Hamburg Bergedorf ansässigen Firma Meyer & Niss wohl bis in die 1970er Jahre produziert. Über die Markungen "CL" ist allerdings bis dato noch nichts bekannt. Ich danke Hans-Werner Jehn und Jörg Wekenmann für die gelungenen Forschungsarbeiten!

Pico-Star   Pico-Star


 

Nun habe ich auch eine grüne Pico-Star. Sie wurde nach dem 2. Weltkrieg hergestellt, da ein "Made in West Germany" auf dem Aufkleber prangt. Bekommen habe ich die Lampe von einem Forumskollegen, der sie wiederum aus einem Abbruchhaus hatte.

Mehrere Stunden in warmer Natronlauge haben den Rost und die Farbreste vom Traggestell verbannt. Dieses habe ich dann mit drei verschiedenen Grüntönen neu lackiert, aber mit eher mäßigem Erfolg. Vielleicht finde ich ja doch irgend wann mal einen wirklich passenden Farbton. Der Rest war der übliche Kram, neues Pumpenventil, neuen O-Ring für die Pumpe, Vergaserventil, Düse und Nadel neu. Das Petromax-Glas habe ich durch ein ungemarktes Glas ersetzt. Nach Vorheizein mit dem stabilen Löffelrapid leuchtete die lampe sehr hell, aber auch sehr laut.

Pico-Star    Pico-Star


Diese Pico-Star, mit der Bezeichnung 321 ist eine Laterne mit angegebenen 350HK. Leider ist sie unkomplett zu mir gekommen. Es fehlen der Innenmantel, die Haube und das Glas. Um die Lampe zum Leuchten zu bringen, habe ich einige Petromax Teile verwendet.

Picostar 321   Picostar 321

Picostar 321   Picostar 321

Hier noch ein paar Bilder der Anleitung und des Kartons für obige Lampe:

Picostar 321   Picostar 321

Picostar 321


Radius 119

Diese Radius 119 mit 300cp kommt von der Schwedischen Armee. Durch die lange Lagerung in irgendwelchen Behältnissen hat die Oberfläche leider ein wenig gelitten.

Radius 119    Radius 119


Standard 6112

Die Standard 6112 hat 350hk. Vorgeheizt wird entweder mit dem filigranen Rapid, oder mittels Vorheizschale mit Spiritus.

Als ich die Lampe fand, war sie leider mit Farbe beschmiert. Es hat einige Zeit gedauert den Kram runter zubekommen.

Standard 6112

Nach einiger Arbeit sah sie dann so aus:

Standard 6112    Standard 6112

Standard 6112    Standard 6112


AIDA 1500

Die AIDA 1500 ist in einem sehr guten Zustand bei mir angekommen, incl. Karton, Trichter und einigen AIDA-Socken. Vermutlich hat sie der Vorbesitzer nur einmal kurz vor dem Verkauf abgefackelt...

AIDA 1500    AIDA 1500

AIDA 1500     AIDA 1500

 

Diese 1500er hat bestimmt schon einige Liter Petroleum verleuchtet, auf Grund des Rapidhebels ist sie etwas jünger als die Obige. Wenn man anhand der Bodenprägung davon ausgehen kann, ist diese Lampe in der 35. Woche 1970 am achten Tag hergestellt worden...Nun ja, die "3508" muss wohl eine andere Bewandtnis haben. Ich nehme mal eher an, dass die Lampe bei Hipolito in Portugal hergestellt wurde, denn das "Made in" auf dem Tank und der Haube fehlt im Schriftzug und die Farben der Knöpfe erinnert an die der Hipolitos. Sie wurde zwischen 1975 (dem Ende der Produktion in Deutschland) und 1990 (dem Ende der Produktion in Portugal) gefertigt, das ist zumindest realistisch.

AIDA 1500    AIDA 1500

AIDA 1500