Lampen Devotionalien
Mittlerweile haben sich doch einige nette Petromax Devotionalien bei mir angesammelt. Als erstes fand ich den hübschen Porzellan Aschenbecher mit den verschiedenen Marken der Fa. Graetz.
Der kleine Anhänger mit der Lampe auf der Vorderseite und dem alten E&G Logo auf der Rückseite ist aus Asien, mir ist nicht ganz klar, ob es sich wirklich um ein altes Schmuckstück handelt.
Der Flaschenöffner hat auf der Vorderseite eine Petromax 829 abgebildet, leider blättert der Chrom schon ein wenig ab.
Diese Holzkiste hat eine Geschichte: Gefertigt wurde sie vermutlich Ende der 1950er Jahre für die Berliner Firma Auer (Glühstrümpfe) zur Aufbewahrung der Petromax Ersatzteile die benötigt wurden um die Glühstrumpfversuchslampen instand zusetzen. Irgendwann ging die Kiste dann in den Besitz einer Berliner Behörde über, wo sie lange Zeit verweilte. Als sie nun ausgemustert wurde, wurde sie mir geschenkt (Ick danke Dir Wolfgang). Das Schloß wurde leider im Laufe der Jahre mal aufgebrochen, aber ich habe bei einem Hamburger Eisenwarengeschäft ein absolut Baugleiches bekommen. Die originale Explosionszeichnung und die Ersatzteilliste habe ich mit einem dünnen Plexiglas abgedeckt.
Das Zippo ist aus dem Jahre 8/2004 welches ich mir beim jählichen Lampentreffen in Sassenberg zugelegt habe.
Dieser Bleistiftanspitzer in Form einer Petromax wurde in Spanien hergestellt. Die Deteils sind liebevoll dem Original nachempfunden worden.
Die Briefmarke aus Mayotte, einer ehemaligen französischen Kolonie, zeigt sehr schön, wie eine Starklichtlaterne auch zum Fischen verwendet werden kann.
Die Postkarte aus dem Jahr 1931 fand ich recht gut passend zu meinem Lampenhobby. Eine Alphons Senger gemarkte Lampe habe ich zwar noch nicht, aber...
Eine weitere Postkarte mit Werbung eines Lampenherstellers habe ich in Indien gefunden.Es handelt sich um eine Karte mit einer 9 Pies Marke aus den 1930er Jahren. Die abgebildete Lampe ist wohl eine Petromax 829 mit Drehrapid.
Transportboxen
Es gibt viele unterschiedliche Aufbewahrungs und Transportmöglichkeiten für die Starklichtlaternen. Die aufwändigsten Ideen kommen meist vom Militär.
Die Bundeswehr verwendet(e) diese beiden Boxen, die einen mit Schließmöglichkeit, die anderen ohne eine solche.
Bei der Holländischen Armee (Nederlandse krijgsmacht) wird eine ähnliche Kiste verwendet. Diese ist allerdings nicht ganz so aufwändig gefertigt, erfüllt ihren Zweck aber ebenfalls. Der Federmechanismus im Boden und im Deckel ist gleich der BW Kiste.
Die Schweiz transportierte ihre Lampen in stabilen Holzkisten. In denen sich alle notwendigen Utensilien befanden: Brennstoff, Ersatzteile, Kerzenlaternen, Kerzen, etc. Von diesen Kisten gibt es unterschiedliche Versionen. Die ersten Kisten waren für HASAG Lampen, die nächsten dann in den 1960er Jahren für Petromax Lampen und die letzen Kisten waren die für die Lampen von Geniol.
Die Schweden hatten natürlich auch ihre Kisten
. In Ihnen wurden vier 250er Optimus Lampen aufbewahrt.
Die Heinze Transportdose für die 500HK Laternen wurde im 1998er Heinze Katalog aufgeführt, In den mir vorliegenden Katalogen von 1984 und 1994 war sie nicht verzeichnet. Die ca. 44x23cm große aus Stahlblech gefertigte Dose hält bestimmt einiges aus. Leider ist nur der untere Teller gefedert, so dass die Lampe mit der Haube immer oben gegen den Deckel schlägt...
RC-Car
Meine zweite, gerade wieder entdeckte Leidenschaft sind ferngesteuerte Modellautos mit Benzinmotor. Nach vielen Jahren des Dahinschlummerns wollte ich eigentlich meinen alten Rowdy-Baja von Graupner wieder zum Leben erwecken. Da aber nicht nur der Motor, sondern auch div. andere Bauteile recht schrottig waren, habe ich mir im August 2009 einen neuen Off-Road Renner gekauft: HPI- Trophy 3.5 .
